Einmal bekehrt, nie mehr verloren!? Diese Irrlehre ist nicht erst seit Calvin entstanden, sondern geisterte schon wie ein Krebsgeschwür zur Zeit von Paulus herum. Sie setzt die Gnade Gottes ausser Kraft und erlaubt es jedem indirekt, in Zügellosigkeit zu leben. Natürlich werden ihre Vertreter es niemals zugeben, genausowenig wie die Evolutionisten es niemals zugeben werden, dass das Morden laut ihrer Evolutionstheorie vollkommen normal und erlaubt ist. Beide Gruppen leben im Widerspruch zu Gottes Wort und dem gesunden Menschenverstand. Ist es vielleicht nicht doch ein falsches Evangelium anstatt nur eine gefährliche Irrlehre?
Jeder klar widergeborene Mensch, wenn er noch nie was von diesem Unsinn gehört hat, wird auch durch einfaches Bibellesen und studieren auch nie zu diesem Ergebnis kommen, dass das Heil nicht verlierbar ist. Diese Lehre ist Rettung und Balsam für unsere fleischliche Natur. Auch ich bin fast ein Opfer dieser Lehre geworden und hasse sie zutiefst, weil sie mich fast mein Heil gekostet hat.
Es haben sich nämlich etliche Menschen unbemerkt eingeschlichen, die schon längst zu diesem Gericht aufgeschrieben worden sind, Gottlose, welche die Gnade unseres Gottes in Zügellosigkeit verkehren und Gott, den einzigen Herrscher, und unseren Herrn Jesus Christus verleugnen. (Judas 4)
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Karl-Hermann Kauffmann, Das Heil ist verlierbar: (Download)
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Wiedergeborene können auch abfallen!
Joe Schimmel, The Great Deception - Once Saved Always Saved
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Länge: 1:48:40 Größe: ca. 341 MB
WARNUNG vor EINMAL GERETTET IMMER GERETTET-Lehre
Faith = Works
Der Calvinismus und die Unverlierbarkeit des Heils - Die alte Irrlehre aus Judas 4
Siehe Blog-Artikel hier.
Mark: Calvinismus - oder die Lehre von unten
Ich glaube, dass viele Christen nicht einmal wissen, dass es in ihrem Umfeld calvinistisch geprägte Gläubige gibt oder sie sogar selbst dieser dämonischen Lehre aufgesessen sind.
Vielleicht können viele auch mit dem Begriff kaum etwas anfangen. Mir ging es bis vor etwa 1 Jahr genauso. Gerade weil der Calvinismus unter „Bibeltreuen“ und „Frommen“ so populär ist, halte ich es für wichtig, darüber aufzuklären.
Der Begriff Calvinismus beruft sich auf deren Gründer Johannes Calvin. Allerdings nimmt diese Lehre schon früher ihren Anfang, nämlich beim katholischen Augustinus, von dessen Lehren Calvin beeinflusst war. Man kann also sagen, dass der Calvinismus ein röm-kath. „Geschwür“ ist.
Ich möchte hier - aus meiner Sicht - nur den Kern des Calvinismuses behandeln, nämlich der Erwählung/Vorherbestimmung (Prädestination) aus der sich - wie ich finde - die „faulen Früchte“ Unverlierbarkeit des Heils, unwiderstehliche Gnade und begrenzte Versöhnung, ergeben.
Vorherbestimmung oder auch Prädestination:
Die Lehre der Prädestination besagt, dass Gott von Anfang an Menschen zum Heil erwählt oder verdammt. D.H. dass der freie Wille bzw. die Entscheidungsfreiheit des Menschen keine Rolle spielt. Um es mal an einem ausgedachten Beispiel festzumachen:
Stellt euch vor, es stünde eine Evangelisation an, zu der hunderte von Menschen anwesend wären.
Gott würde sich festlegen, dass Er alle, die einen grünen Pullover anhaben retten will und alle anderen in die Verdammnis schicken möchte.
Alle die einen grünen Pullover anhaben, würden sich nach der Evangelisation bekehren, weil Gott es so festgelegt hat und alle anderen werden sich nicht bekehren, weil Gott es festgelegt hat, dass sie es nicht wollen. Die Lehre besagt zwar, dass kein Mensch einen Vorzug vor Gott hat, weil alle Sünder sind und dennoch würde Gott manche (willkürlich) erwählen und den Rest (willkürlich) verdammen.
Man könnte auch sagen, dass der Mensch im Calvinismus eine Art Roboter ist. Die Lehre besagt, dass Gott alles was in der Welt geschieht, souverän lenkt und somit auch Heil und Verdammnis bestimmt. Die Begründung ist, dass der Sünder durch seine gefallene sündige Natur nicht in der Lage ist, nach Gott zu fragen. Die Begründung ist biblisch durchaus zu rechtfertigen, führt aber nach calvinistischer Auslegung zu einem falschen Schluß. Dazu aber später mehr. Im 1. Johannesbrief heißt es, dass Gott Liebe ist. (1.Joh 4,16).
Ein wesentliches Merkmal der Liebe ist Freiwilligkeit. Echte Liebe kann nicht erzwungen werden. Das ist ein wichtiger Punkt, der uns helfen kann, das calvinistische Gedankenkonstrukt zu beurteilen. Es ist ohne Frage richtig, dass Gott uns zu Maschinen machen könnte, die Ihm Gehorsam sind bzw. oder es eben nicht sind. Aber stimmt dieser Gott mit dem Gott der Bibel überein? Calvinisten führen gerne einige Bibelstellen an, mit denen sie (scheinbar) ihre Lehre rechtfertigen wollen. Z.B. Römer 9 oder Epheser 1,4. Wichtig ist es, von klaren Aussagen zu einem Thema auf unklare/schwierige Textstellen zu schließen und nicht umgekehrt.
Der Calvinist lehrt, dass alles geschieht was Gott will. Demnach will Gott auch den Tod des Sünders. Ich schlage vor, wir lesen mal Hesekiel:
Hesekiel 33,11: „Sprich zu ihnen: So wahr ich lebe, spricht Gott, der Herr: Ich habe kein Gefallen am Tod des Gottlosen, sondern daran, daß der Gottlose umkehre von seinem Weg und lebe! Kehrt um, kehrt um von euren bösen Wegen! Warum wollt ihr sterben, o Haus Israel?“
Diese Schriftstelle gibt uns mehrere Dinge unmissverständlich zu verstehn: Gott will nicht, dass Menschen verloren gehen und in ihren Sünden sterben. Ebenfalls geht daraus hervor, dass eine Umkehr möglich ist und dass es Hoffnung für den Gottlosen gibt. Der Calvinist lehrt, dass Gott wirklich alles vorherbestimmt hat nach seinem Willen. Hier bekommen wir schon ein ernstes Problem, denn diese Schriftstelle widerspricht dem Calvinismus. Wer intensiv darüber nachdenkt, begreift, dass es nur eine einzige Möglichkeit gibt:
Wenn Gott etwas tun will, es aber trotzdem nicht geschieht, dann gibt es nur eine einzige Erklärung dafür: Er hat die Entscheidung in andere Hände gelegt. Eine dritte Möglichkeit gibt es nicht, denn alles andere würde sich widersprechen. Ebenso deutlich tut Gott seinen liebevollen (Retter) Willen in 1.Tim 2,4 kund:
„... welcher will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.“
Der Wille Gottes ist die Rettung aller Menschen. Dass es nicht so kommt liegt also nicht an Gott, sondern am Menschen. Deutlich wird es, als Jesus über Jerusalem klagt:
Matthäus 23,37: „Jerusalem, Jerusalem, du tötest die Propheten und steinigst die Boten, die zu dir gesandt sind. Wie oft wollte ich deine Kinder um mich sammeln, so wie eine Henne ihre Küken unter ihre Flügel nimmt; aber ihr habt nicht gewollt.“
(Hervorhebung durch mich)
Es wird deutlich, dass Gott wollte, aber die Menschen wollten nicht. Wie kann da gelehrt werden, dass der menschliche Wille außen vor bleibt?
Ein wäre das reinste Schauspiel, wenn Jesus hier über Menschen klagen würde, die nicht zu ihm kommen, wenn Gott vorherbestimmt hätte, dass sie nicht sollen bzw. nicht wollen können. Daher ist es nicht verwunderlich, dass unter diversen Extrem-Calvinisten gar nicht mehr missioniert wird, da nach ihrer Ansicht ja eh all die sich bekehren, die Gott vorherbestimmt hat und die anderen können es nicht, egal ob oder wie oft sie das Evangelium hören. Das ist in meinen Augen dann wenigstens konsequent. Warum dann doch viele Calvinisten evangelisieren hängt vermutlich mit dem Auftrag Jesu zusammen. Eine weitere Schlüsselstelle findet sich im Thesalonicherbrief:
„...und aller Verführung der Ungerechtigkeit unter denen, die verlorengehen, weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, durch die sie hätten gerettet werden KÖNNEN.“ (Hervorhebung durch mich)
Hier geht es um Menschen, die verloren gehen. Die Schriftstelle besagt, dass Rettung durchaus möglich gewesen WÄRE. Voraussetzung: Sie hätten die Wahrheit annehmen müssen.Wir sehen also deutlich, dass Errettung nichts starres, vorherbestimmtes ist, sondern dass es einhergeht mit dem menschlichen Willen.
Jetzt möchte ich allerdings auf einen Punkt eingehn, den ich anfangs schon angeschnitten hatte. Es ist wohl wahr, dass der geistlich blinde Mensch sich in seinem gefallenen Zustand nicht einfach so bekehren kann, sondern die Hilfe Gottes benötigt.
Das geht aus dem Ausspruch Jesu hervor, dass niemand zu Ihm kommen kann, es sei denn, dass der Vater ihn zieht. Dieses liebevolle Ziehen des Vaters, ist etwas, das Gott jedem Menschen geben will. Wie wir deutlich gesehen haben ist es ja der absolute Wille Gottes, dass jeder zur Erkenntnis der Wahrheit kommt.
Dennoch ist es so, dass hier mit keiner Silbe erwähnt wird, dass das Ziehen Gottes etwas ist, dass ohne den freien Willen des Menschen von sich geht. Ich will 2 Schriftstellen anführen, die deutlich machen, dass die Hinwendung zu Gott sowohl aus einem Akt Gottes besteht als auch aus einer freien Entscheidung des Menschen. Das Ziehen Gottes heißt nicht, dass ich mich zwangsläufig für Ihn entscheiden muss. Bei Jeremia steht geschrieben:
„bekehre du mich, so WILL ICH MICH bekehren.“
oder bei den Klageliedern heißt es:
„Bringe uns zurück zu Dir, O Herr, so werden wir umkehren."
Das Prinzip wird deutlich: Gott schenkt dem Menschen das „Licht“. Aber der Mensch hat dann immer noch die Fähigkeit NEIN oder JA zu sagen.
In Römer 9 steht z.B.:
Denn Er sagt zu Mose: „Ich werde mich erbarmen, wessen Ich mich erbarme, und werde Mitleid haben, mit wem Ich Mitleid habe.“ So liegt es nun nicht an dem Wollenden, auch nicht an dem Laufenden, sondern an dem sich erbarmenden Gott.
Diese Schriftstelle wird u.a gerne von Calvinisten angeführt um eine Prädestination (Vorherbestimmung) zu rechtfertigen. Wer vorurteilsfrei ließt, wird feststellen, dass hier mit keiner Silbe von Vorherbestimmung die Rede ist. Was sagt der Text aus? Er besagt, dass der Mensch nicht das Recht hat Gott in Schranken zu weisen und mit Ihm zu rechten.
Die Textstelle besagt auch nicht, dass Gott willkürlich handelt bzw. das Sein Erbarmen „zufällig“ sei, denn Gott ist ein verlässlicher Gott, der uns in Seinem Wort mitgeteilt hat, wem Er sich erbarmt. Und wem will Gott Sein Erbarmen schenken? In 1.Petrus 5,5 findet sich Gottes Kriterium:
Denn »Gott widersteht den Hochmütigen; den Demütigen aber gibt Er Gnade«.
Die die Vergebung wollen und den Hochmut fahren lassen, denen schenkt Gott Gnade. Jesus sagt auch, dass Er niemanden hinausstoßen wird, der zu Ihm kommt.
Eine weitere Textstelle die von Calvinisten angeführt wird:
Epheser 1,4-6: „... wie Er uns in Ihm auserwählt hat vor Grundlegung der Welt, damit wir heilig und tadellos wären vor Ihm; und aus Liebe hat Er uns vorherbestimmt zur Kindschaft gegen Ihn selbst, durch Jesus Christus, nach dem Wohlgefallen seines Willens, zum Preise der Herrlichkeit Seiner Gnade, mit welcher Er uns begnadigt hat in dem Geliebten; ...“
Wichtig ist hier genau zu lesen. Hier wird nicht gesagt, dass es vor Grundlegung der Welt eine Vorherbestimmung zum Heil gab, sondern hier wird gesagt, dass wir vor Grundlegung der Welt in IHM (Jesus) erwählt worden sind. D.h., dass die Erwählung nur in Jesus geschieht. Eine Erwählung ohne oder außerhalb von Jesus gibt es nicht, da Jesus der einzige Weg zu Gott ist.
Ebenfalls wird z.B angeführt, dass Gott den Pharao verhärtet hat. Dies ist richtig, aber wer auch hier genau zuhört bzw. ließt, dem fällt auf, dass bei den ersten Plagen nichts davon steht, dass Gott den Pharao verhärtet hat, sondern es wird nur gesagt, dass der Pharao sich selbst verhärtete. Erst nach einigen Plagen verhärtet Gott das Herz, nachdem der Pharao sich beständig gegen Gott gewehrt hatte. Wie oben angeführt, will Gott, dass allen Menschen geholfen werde, das trifft bzw. traf auch ganz sicher auf den Pharao zu. Es gibt in der Bibel sehr wohl eine Erwählung bzw. Vorherbestimmung, aber NICHT bezüglich des Heils. Z.B bei Gnadengaben in der Gemeinde, oder die Erwählung Israels.
Erwählung bedeutet noch nicht zwangsläufig Errettung. Das sehen wir auch an Israel, Gottes auserwähltes Volk, dass Jesus verwirft. Ein Beispiel gibt uns Jesus auch im Gleichnis mit dem Gastmahl. Dort werden auch Menschen eingeladen, aber sie fangen an sich zu entschuldigen. Daraufhin werden Krüppel, Lahme, Arme usw. eingeladen.
Es waren viele eingeladen, aber das besagt noch nicht, dass auch alle am Mahl teilhaben werden. Wer von den Geladenen beschloss zu kommen, der war dabei. Wer absagte, war nicht dabei, aber nicht, weil er nicht geladen war, sondern weil er nicht kommen wollte.
Judas war nicht vorherbestimmt Jesus verraten zu müssen, sondern Gott gab diese Prophezeiung, weil er es in seiner Allmacht vorhersehen konnte.
Gerade haben wir Winterzeit. Ich bin zwar nicht allwissend, aber ich kann aufgrund meiner Erfahrung sagen, dass es um 19 Uhr draußen nicht mehr hell sein wird. Ich habe keinerlei Einfluss auf das Wetter genommen bzw. als Mensch kann ich das sowieso nicht. Aber ich konnte voraussehn, dass es so kommen wird. So tat es Gott auch bei Judas, auch wenn Gott sicher die Möglichkeit hätte Judas dahingehend „zu manipulieren“, dass er Jesus verraten würde.
Aus diesem bösartigen, willkürlichen und tyrannischem Gottesbild des Calvinismus entwickeln sich meiner Meinung auch seine anderen falschen Lehren.
Hier runter fällt z.b auch die Unverlierbarkeit des Heils, die besagt, dass eine einmal gerettete bzw. bekehrte Person es für immer ist, egal was passiert.
Richtig ist, dass es außerhalb von uns niemand gibt, der uns von der Liebe Gottes trennen kann. Logisch ist aber auch folgendes: Wie oben aufgezeigt ist die Bekehrung mit dem freien Willen verbunden. Somit muß auch die Bewahrung im Glauben mit dem freien Willen einhergehn. Oder sollte Gott uns als Gottlose seine Liebe schenken (die mit Freiwilligkeit verwurzelt ist) und uns als Kinder Gottes, dann den freien Willen entziehen?
Wer an Erwählung glaubt muß konsequenterweise auch an Unverlierbarkeit des Heils glauben. Wer - wie die Bibel - die Vorherbestimmung zum Heil ablehnt, dürfte nicht an Unverlierbarkeit des Heils glauben, zumindest wäre das inkonsequent.
Ähnlich ist es bei den calvinistischen Lehre betreffs „unwiderstehliche Gnade“, die den menschlichen Willen ausschließt und die Lehre der „begrenzten Sühne“, die besagt, dass Christus nur für die Erwählten gestorben ist. Hier wird z.B Johannes 3,16 ausgeklammert:
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Denn Gott hat die Welt so geliebt, daß Er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an Ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe.
Gottes Liebe und Gottes Werk gilt nicht nur den Menschen, die sich später einmal bekehren, sondern ist ein (Liebes)angebot für alle Menschen.
Viele reformierte Kreise sind dieser Lehre Calvins zum Opfer gefallen. Ziel war es die „Ehre Gottes“ zu erhöhen, dabei sind sie von der anderen Seite des Pferdes heruntergefallen und haben Gott erniedrigt und verhöhnt durch solch ein grausames Gottesbild. |
Mark
Mark_Calvinismus - oder die Lehre von un
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