Einmal bekehrt, nie mehr verloren!? Diese Irrlehre ist nicht erst seit Calvin entstanden, sondern geisterte schon wie ein Krebsgeschwür zur Zeit von Paulus herum. Sie setzt die Gnade Gottes ausser Kraft und erlaubt es jedem indirekt, in Zügellosigkeit zu leben. Natürlich werden ihre Vertreter es niemals zugeben, genausowenig wie die Evolutionisten es niemals zugeben werden, dass das Morden laut ihrer Evolutionstheorie vollkommen normal und erlaubt ist. Beide Gruppen leben im Widerspruch zu Gottes Wort und dem gesunden Menschenverstand. Ist es vielleicht nicht doch ein falsches Evangelium anstatt nur eine gefährliche Irrlehre?

Jeder klar widergeborene Mensch, wenn er noch nie was von diesem Unsinn gehört hat, wird auch durch einfaches Bibellesen und studieren auch nie zu diesem Ergebnis kommen, dass das Heil nicht verlierbar ist. Diese Lehre ist Rettung und Balsam für unsere fleischliche Natur. Auch ich bin fast ein Opfer dieser Lehre geworden und hasse sie zutiefst ...

Es haben sich nämlich etliche Menschen unbemerkt eingeschlichen, die schon längst zu diesem Gericht aufgeschrieben worden sind, Gottlose, welche die Gnade unseres Gottes in Zügellosigkeit verkehren und Gott, den einzigen Herrscher, und unseren Herrn Jesus Christus verleugnen. (Judas 4)

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Karl-Hermann Kauffmann, Das Heil ist verlierbar (Download)

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Der Irrtum des Calvinismus leicht erklaert

Hier moechte ich anhand einiger Verse (welche nicht aus dem Zusammenhang gerissen sind) und mit einfachen Worten erklaeren, warum die Lehre der Unverlierbarkeit des Heils nicht nur falsch, sondern auch fuer dein geistliches Leben sehr gefaehrlich ist. Dazu fange ich mit einem einfachen und biblischen Beispiel an: Dem Sklaven bzw. Knecht.

(Ein Beispielbild eines Sklaven im 17. Jahrhundert in Amerika, Quelle: www.faz.net)

Paulus schreibt: Denn der im Herrn berufene Sklave ist ein Freigelassener des Herrn; ebenso ist auch der berufene Freie ein Sklave des Christus. Ihr seid teuer erkauft, werdet nicht Knechte der Menschen! (1. Kor. 7, 22-23)

Wir sind vor unserer Wiedergeburt, bevor wir den Heiligen Geist durch den Glauben an Jesus Christus empfangen, Sklaven bzw. Knechte der Suende. Der Zustand nach der Wiedergeburt ist dann folgender: Gott aber sei Dank, dass ihr Knechte der Sünde gewesen, nun aber von Herzen gehorsam geworden seid dem Vorbild der Lehre, das euch überliefert worden ist. Nachdem ihr aber von der Sünde befreit wurdet, seid ihr Knechte der Gerechtigkeit geworden. (Roemer 6, 17-18)

Die Errettung eines (geistlichen) Sklaven bzw. Knechtes geschieht aus Gnade (= unverdientes Geschenk)! D.h., der Sklave kann NICHTS zu der Errettung durch Jesus Christus hinzufuegen! Seine eigenen Werke zur Erloesung sind wertlos: Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben, und das nicht aus euch - Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken, damit niemand sich rühme. (Epheser 2, 8-9)

Und weiter schreibt Paulus: Wer aber Werke verrichtet, dem wird der Lohn nicht aufgrund von Gnade angerechnet, sondern aufgrund der Verpflichtung; wer dagegen keine Werke verrichtet, sondern an den glaubt, der den Gottlosen rechtfertigt, dem wird sein Glaube als Gerechtigkeit angerechnet. (Roemer 4, 4-5)

Es wird also ganz klar gelehrt, dass wir unsere Erloesung nicht durch (gute) Werke erarbeiten koennen, damit deshalb auch keiner im Bezug auf die Errettung angeben bzw. sich dadurch selber ruehmen kann. Der Dank und der Ruhm gilt allein Jesus Christus! Unsere eigene Gerechtigkeit ist wertlos!

Ich denke, dass jeder Calvinist soweit allem sofort zustimmen wuerde. Jetzt gehe ich einen (logischen) Schritt weiter und zeige, wo die Irrlehre beginnt, welche dann in eine falsche Gnadenslehre ausartet: Der Loskauf von der Suende wird auf das ganze Leben bezogen und hierin liegt der Irrtum!

Lass mich das mit einfachen Worten erklaeren: So wie ein Sklave durch seinen Herrn losgekauft wurde und ihm daraufhin dienen muss, so wurden auch wir durch unseren Herrn Jesus Christus teuer erkauft und muessen Ihm als unserem neuen Herrn dienen. Und so wie der (einmalige) Loskauf des Sklaven nicht auf seinen darauffolgenden Dienst (wie gut oder schlecht er arbeitet) bezogen werden kann, so kann auch unsere (einmalige) Errettung bzw. der Loskauf von Suenden nicht auf unser ganzes fortlaufendes Leben bezogen werden! Dieser kleine und sehr wichtige Unterschied muss beachtet werden!

Wenn der Sklave nach einigen Jahren zu einem schlechten Sklaven wird und nicht mehr das tun will, was sein Herr von ihm verlangt, dann kann er sich nicht auf seinen (unverdienten) Loskauf berufen, sein Herr wird ihn wieder verkaufen. Ebenso koennen auch wir uns nicht auf unsere (einmalige) Errettung berufen, wenn wir vielleicht 20 Jahre spaeter in Suenden leben und auf Jesus Christus nicht mehr hoeren wollen, Ihm nicht mehr nachfolgen und z.B. aus Babylon nicht hinausgehen wollen, obwohl es uns ausdruecklich befohlen wird (siehe z.B. Offb. 18, 4). Oder wenn wir anfangen, auf Irrlehrer zu hoeren und ihnen zu glauben, dass wir das Malzeichen annehmen koennen und trotzdem gerettet werden, wobei der dritte Engel genau das Gegenteil sagt (siehe Offb. 14, 9-10).

Nachdem wir freigekauft wurden, haben wir den Heiligen Geist empfangen. Wir dienen jetzt einem neuen Herrn: Jesus Christus. Der Heilige Geist hilft uns, Ihm nachzufolgen. Ab diesem Zeitpunkt redet die Bibel von einem "Wandel im Heiligen Geist". Es gibt jetzt also zwei Moeglichkeiten:

            1) Man kann jetzt geistlich leben (im Geist wandeln, sprich: die Frucht des Geistes             vollbringen) oder

            2) weiterhin fleischlich leben (die Werke des Fleisches tun, in seiner alten Natur             bestaendig bleiben).

Paulus spricht diese beiden Moeglichkeiten bei den Korinthern an: Und ich, meine Brüder, konnte nicht zu euch reden als zu geistlichen, sondern als zu fleischlichen [Menschen], als zu Unmündigen in Christus. Milch habe ich euch zu trinken gegeben und nicht feste Speise; denn ihr konntet sie nicht vertragen, ja ihr könnt sie auch jetzt noch nicht vertragen, denn ihr seid noch fleischlich. Solange nämlich Eifersucht und Streit und Zwietracht unter euch sind, seid ihr da nicht fleischlich und wandelt nach Menschen-weise? Denn wenn einer sagt: Ich gehöre zu Paulus! der andere aber: Ich zu Apollos! - seid ihr da nicht fleischlich? (1. Kor. 3, 1-4)

Hier kann man klar sehen, dass ein wiedergeborener Mensch, ein Sklave der Gerechtigkeit, weiterhin wie ein Sklave der Suende bzw. fleischlich leben kann. "Fleischlich leben" bedeutet allerdings nicht, wenn man "hier und da" einzelne Suenden begeht. Es geht dabei um eine Bestaendigkeit, ein verharren in Suenden. Diese "hier und da"-Suenden bzw. die Uebrigen (im Fleisch) werden spaeter zu den "Holz, Heu und Stoppeln" gezaehlt, welche im Preisgericht (in der Mitte der Truebsal, wenn die Ernte stattfinden wird) verbrennen werden und man dafuer Schaden erleidet (siehe 1. Kor. 3, 11-15). In Roemer 8 wird es noch deutlicher gezeigt:

So gibt es jetzt keine Verdammnis mehr für die, welche in Christus Jesus sind, die nicht gemäß dem Fleisch wandeln, sondern gemäß dem Geist. ... Denn das Trachten des Fleisches ist Tod, das Trachten des Geistes aber Leben und Frieden, weil nämlich das Trachten des Fleisches Feindschaft gegen Gott ist; denn es unterwirft sich dem Gesetz Gottes nicht, und kann es auch nicht; und die im Fleisch sind, können Gott nicht gefallen. (Roemer 8, 1 ... 6-8)

Es besteht also die Moeglichkeit, als ein Christ in Suende bzw. im Fleisch zu leben. In diesem Zustand kann man Gott aber nicht gefallen, man lebt in einer Feindschaft gegen Ihn. Komme ich nun zurueck zur Errettung:

Nach der Errettung bzw. dem Loskauf will man nicht nur aus Dankbarkeit, sondern auch aus Gehorsam seinem neuen Herrn dienen. Jetzt gilt es, Seine Gebote zu befolgen, den lebendigen Glauben zu zeigen:

Was hilft es, meine Brüder, wenn jemand sagt, er habe Glauben, und hat doch keine Werke? Kann ihn denn dieser Glaube retten? ... So ist es auch mit dem Glauben: Wenn er keine Werke hat, so ist er an und für sich tot. Da wird dann einer sagen: »Du hast Glauben, und ich habe Werke. Beweise mir doch deinen Glauben aus deinen Werken, und ich werde dir aus meinen Werken meinen Glauben beweisen!« Du glaubst, dass es nur einen Gott gibt? Du tust wohl daran! Auch die Dämonen glauben es - und zittern! Willst du aber erkennen, du nichtiger Mensch (bzw. Calvinist), dass der Glaube ohne die Werke tot ist? (Jakobus 2, 14 ... 17-20)

Die Werke, von denen hier die Rede ist, sind "Glaubenswerke"! Werke, die man aus dem Glauben an seinen Herrn Jesus Christus tut. Oder man kann sie auch "Gehorsamswerke" bezeichnen, um es besser zu verdeutlichen. Diese Werke tut man NICHT, um eine Errettung bzw. einen Freikauf zu bewirken, sondern um die Errettung aufrecht erhalten bzw. um weiterhin losgekauft bleiben zu koennen!

 

Wenn du diese Tatsache als ein Calvinist verstanden hast, dann wird dir das Gebote-halten-muessen keine Last sein und dich nicht an deine Errettung erinnern, sondern an deine Freiheit unter deinem neuen Herrn, welchem du jetzt dienen must. Und du wirst es nebenbei auch gerne tun, wenn du dir immer wieder bewusst machst, was dein neuer Herr fuer dich alles tun musste, um dich erkaufen zu koennen.

 

Ich koennte jetzt fortfahren und mit vielen Versen den Calvinismus weiter wiederlegen, aber das ist nicht noetig, wenn du den Bezug auf deine (einmalige) Errettung verstanden hast. All die Verse, wo es um den Abfall usw. geht, wirst du dann richtig verstehen koennen.

 

Zusammenfassung:

Die Errettung ist ein einmaliger Vorgang und bezieht sich nur auf die Wiedergeburt, den Empfang des Heiligen Geistes und nicht automatisch auf das ganze Leben! Mit dem Heiligen Geist gilt es nun die Gebote zu halten, welche in der Bibel fuer uns verfasst sind. Das Gebote-halten ist nicht schwer, wenn man bedenkt, was der Herr fuer den (unverdienten) Loskauf getan hat. Wir sind zwar frei von den mosaischen Gesetzen, aber nicht von den Geboten Jesu und den Lehren der Apostel, welche fuer das gesammte Gemeindezeitalter gelten (= Juden und Heiden in Christus). 

Nur der wird am Ende seines Lebens gerettet bleiben, wer seinen Loskauf bewahrt hat und seinem Herrn bis zum Ende treu geblieben ist und Ihn nicht verleugnet hat. Dies gilt jetzt vor allem fuer die erste Haelfte der Truebsal, welche in wenigen Jahren beginnen wird. Die (ewige) Sicherheit ist nur in Christus vorhanden und sie kann nicht von Dritten geraubt werden. Diese Sicherheit hat man aber nur, wenn man bis an sein Lebensende die Gebote haellt, bzw. in Christus bleibt.

 

So seht ihr nun, dass der Mensch durch Werke gerechtfertigt wird und nicht durch den Glauben allein.(Jakobus 2, 24)

 

Und daran erkennen wir, dass wir Ihn erkannt haben, wenn wir Seine Gebote halten.

(1. Joh. 2, 3)

 

Denn das ist die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten (Glaubenswerke); und Seine Gebote sind nicht schwer. (1. Joh. 5, 3)

 

Wer überwindet, der wird mit weißen Kleidern bekleidet werden; und Ich will seinen Namen nicht auslöschen aus dem Buch des Lebens, und Ich werde seinen Namen bekennen vor Meinem Vater und vor Seinen Engeln. (Offb. 3, 5)

Der Irrtum des Calvinismus leicht erklaert
Der Irrtum des Calvinismus leicht erklae
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Der Calvinismus und die Unverlierbarkeit des Heils - Die alte Irrlehre aus Judas 4

Viele denken, dass die UdH-Irrlehre (Unverlierbarkeit des Heils) hauptsächlich erst mit Calvin bzw. Darby anfing. Irrtum! Diese Irrlehre wird schon seit ca. 2000 Jahren in der Bibel erwähnt. Nämlich in Judas 4:

Es haben sich nämlich etliche Menschen unbemerkt eingeschlichen, die schon längst zu diesem Gericht aufgeschrieben worden sind, Gottlose, welche die Gnade unseres Gottes in Zügellosigkeit verkehren und Gott, den einzigen Herrscher, und unseren Herrn Jesus Christus verleugnen.

Der Calvinismus und jeder der meint, dass man nie verloren gehen kann, lehrt nichts anderes als genau das, dass wir nämlich (beständig) sündigen können, und trotzdem in den Himmel kommen werden. Aber nein, die Vertreter dieser Irrlehre würden dir NIEMALS sagen, dass du in Sünde leben kannst und sollst. Merken aber nicht, dass IHRE Irrlehre aber genau das Gegenteil sagt. Das ist wie bei den Evolutionisten, die sagen, dass wir von den Tieren abstammen und aufgrund dessen natürlich auch nur Tiere sind, ogal ob weiter entwickelt oder nicht. Trotzdem finden sie es schlimm, wenn die Menschen sich umbringen oder Kinder töten. Wieso? Ihre Theorie erlaubt es doch, wenn man logisch darüber nachdenkt! Was sagt Paulus zum Missbrauch der Gnade, welches der Calvinismus lehrt? Folgendes:

Wie nun? Sollen wir sündigen, weil wir nicht unter dem Gesetz, sondern unter der Gnade sind? Das sei ferne! Wisst ihr nicht: Wem ihr euch als Knechte hingebt, um ihm zu gehorchen, dessen Knechte seid ihr und müsst ihm gehorchen, es sei der Sünde zum Tode, oder dem Gehorsam zur Gerechtigkeit? (Römer 6, 15-16)

Ich glaube, dass die meisten Calvinisten und Darbysten gar nicht gerettet sind. Viele denken, dass man dann sog. Werke tun muss um gerettet zu werden und es ist ja doch Gnade. Welch ein Unsinn! Die Gnade bezieht sich NUR in erster Linie auf die ERRETTUNG! Jesus Christus hat mich ja freigekauft:

Denn ihr wisst ja, dass ihr nicht mit vergänglichen Dingen, mit Silber oder Gold, losgekauft worden seid aus eurem nichtigen, von den Vätern überlieferten Wandel, sondern mit dem kostbaren Blut des Christus, als eines makellosen und unbefleckten Lammes. (1. Petrus 1, 18) ... Und in Galater 3, 13 steht:

Christus hat uns losgekauft von dem Fluch des Gesetzes, indem er ein Fluch wurde um unsertwillen (denn es steht geschrieben: »Verflucht ist jeder, der am Holz hängt«), ...

Und in Epheser 2, 8-9 steht:

Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben, und das nicht aus euch - Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken (des Gesetzes), damit niemand sich rühme.

Jesus Christus hat mich freigekauft! Dieser loskauf war GNADE, ein Geschenk! Ich konnte NICHTS dazutun! Egal ob ich als Sklave große Muskeln hätte, groß und stark wäre, mein Leben lang die Obdachlosen versorgt hätte etc.. Ich war schuldig vor DEM ALLERHÖCHSTEN, Punkt aus! Meine sog. "Gerechtigkeit" war wertlos, denn ich habe gesündigt und war somit getrennt von Gott, ist starb geistlich. Siehe Römer 7, 9:

Ich aber lebte, als ich noch ohne Gesetz war; als aber das Gebot kam, lebte die Sünde auf, und ich starb; ...

Stell dir vor, du lebst zur Abrahams Zeit und kaufst dir einen Sklaven (egal welche Hautfarbe und Herkunft!) für sehr viel Geld und er ist faul und tut nichts oder fast nichts für dich. Du würdest ihn nicht lange bei dir behalten sondern aus deinem Haus oder Zelt rausschmeißen! Das Beispiel mit dem Sklaven ist eine perfekte Illustration für uns. Verstehe bitte folgendes, wenn du nicht gerettet bist:

 

Jesus Christus hat für dich Sein Blut vergossen um dich teuer zu erkaufen. Du bist ein Sklave der Sünde und zur Hölle verurteilt. Du kannst nichts für deine Errettung tun! Alle deine guten Taten sind wertlos! Du bist ein Sklave, wie die Menschen oben auf dem Bild. Du hast mind. eine böse Tat begangen, die du niemals wieder gut machen kannst. Du bist Gott etwas schuldig, was du selbst nicht abbezahlen kannst. Nur Jesus Christus allein ist fähig, dich freizukaufen, dir deine Schuld zu erlassen - wenn du wirklich willst! Wenn du willst, und dein Denken änderst (Buße tust) und Sein Sklave werden willst, Ihm nachfolgen willst, erkauft Er dich und setzt dich frei! Es ist UMSONST für dich, Er zahlt deine Schuld! Du wirst jetzt SEIN Sklave und sollst jetzt IHM gehorchen! Die Tatsache, dass Er dich freikauft, bedeutet aber nicht, dass du weiter sündigen kannst und darfst wie du bisher getan hast. Du bist vom Tod zum Leben gegangen, ein neuer Mensch geworden und hast den Heiligen Geist empfangen. Du stehst zwar unter Seiner Gnade (das für dich kostenlose Geschenk der Freiheit von Sünde), du darfst sie aber nicht missbrauchen. So ist die biblische Regel. Wer sie bricht und untreu lebt und so bleibt, jeglich Warnungen und Regeln missachtet, der wird wieder rausgeworfen und bleibt diesmal für immer ein Sklave der Sünde (Abfall von der Gnade, Abfall vom Glauben).

 

Die Calvinisten und sonstige Vertreter glauben, dass ihre Erettung sich auf das ganze Leben bezieht, was aber eine Lüge ist und überhaupt nicht biblisch belegbar! Wenn es um die Erettung geht, dann nur um den LOSKAUF (siehe das klare Beispiel mit dem Sklaven)! Der Loskauf eines Sklaven geschieht "in einer Minute" (die Wiedergeburt), und nicht das ganze Leben lang! Nach dem einmaligen Loskauf lebst du ganz normal weiter (man kann nur einmal, zu einem bestimmten Zeitpunkt gerettet werden und nur einmal abfallen), nur diesmal dienst du einem anderen Herrn; nämlich JESUS CHRISTUS, und nicht (mehr) dem Teufel.

Die Vertreter der UdH-Irrlehre halten sich krampfhaft an diese Lüge, das sie nie mehr verloren gehen können, fest und haben Angst loszulassen, weil sie dann gleich denken, dass sie heute noch abfallen werden. Sie haben eigentlich NICHTS verstanden von der Gnade Gottes und halten sich fest an diese Irrlehre wie die Junkies am Heroin und können ohne sie nicht leben. Sie stehen unter einem Fluch und können u.a. all die über 150 Verse und Warnungen aus der Bibel über den Abfall vom Glauben nicht mehr erkennen und fangen an, das Wort Gottes zu ihrem eigenen Verderben zu verfälschen.

 

Wenn du daran glaubst, dass du schuldig bist und was für dich getan wurde und das jemand anderes alles für dich bezahlt hat, und Ihn um diesen Loskauf bittest, dann wirst du automatisch diesem Retter nachfolgen wollen und automatisch Seine Befehle befolgen, auch wenn dir bewusst ist, dass du sie als ein Sklave befolgen musst (siehe Lukas 17, 10)! Die Irrlehre der Unverlierbarkeit des Heil (UdH) erlaubt dir aber, dass du, egal was du in Zukunft tun wirst, nachdem du "Jesus angenommen hast", trotzdem erettet bleibst, bis zu deinem Tod! Egal, auch wenn du deine Talente nicht verdoppelst, egal ob du einer von den 5 törichten Jungfrauen bist, egal ob du faul zum dienen bist, egal ob du wieder anfängst der Sünde zu dienen, egal wenn du die Welt wieder liebgewinnst, egal wenn du wieder zu deinem Erbrochenem zurückgehst, egal ob du dich wieder richtig schmutzig machst, nachdem du komplett gereinigt worden bist und egal, wenn du das Malzeichen des Antichristen annimmst.

Die "einmal bekehrt - nie mehr verloren"-Irrlehre ist weltweit deshalb so sehr beliebt und führt immer mehr zu einem lauwarmen Christentum, weil sie eben die Sünde duldet und rechtfertigt. Sie spricht die Sünde heilig! Sie zwingt keinen zu einem andauernden Kampf und Gehorsam, sondern schiebt jedem ein Ruhekissen "der ewigen Errettung" unter. 

 

Es ist ein anderes Evangelium!

 

Ich weiß von mir zu 100 %, das ich eine Wiedergeburt erlebt habe, dass ich ein Kind Gottes bin und ein von Jesus Christus losgekaufter Sklave! Laut dieser Irrlehre aber dürfte ich jetzt leben wie ich will (nachdem ich jahrelang den Glauben bewahrt habe)! Ich dürfte theoretisch und anhand der Lehre alle meine Begierden und Sünden frei ausleben. Wäre ich ein ehemaliger Pädophiler, dürfte ich jetzt wieder so viele Kinder wie nur geht vergewaltigen. Wäre ich ein ehemaliger Bankräuber, Dieb und Mörder, dürfte ich wieder stehlen und rauben und morden! Ich dürfte sogar schlimmer leben als ich je gelebt habe.

 

Ja, ich kenne die lächerlichen und wahnsinnigen Ausreden, die jetzt von unter dem Fluch stehenden Menschen kommen würden. Sie alle haben aber keinen Wert, denn ihre eigene Lehre wiederspricht ihnen selbst und sie merken es nicht einmal!

 

Sollte ich all die Jahre doch etwa nie von neuem geboren worden sein, WER GIBT DANN DEN VERTRETERN DER UdH-IRRLEHRE DIE GEWISSHEIT, DASS SIE GERETTET SIND?? Ach du meinst also, dass jemand 50 Jahre treu Jesus Christus gedient hat, eine klare Wiedergeburt hatte (so wie du!) und ein Jahr später überraschend durch zwei nackte Frauen bewusst verführt wird und anfängt zu huren und diese Sünde bis zu seinem Tod nicht mehr sein lassen will, dass er nie wiedergeboren war? Damit bezeugst du von dir selbst, dass du gar keine Gewissheit der Erettung hast und nicht losgekauft worden bist und deshalb krampfhaft an dieser UdH-Lüge festhällst, weil sie dir all dein Sünden immer gerecht spricht und dich immer durchträgt bis zum Tod, egal was für ein Leben du lebst.

 

Nein, nicht ich lebe in Angst, sondern DU, sobald dein falsches Bild von der Gnade zusammenbricht unter der Wahrheit des Wortes Gottes! Du willst mir mit ein paar Versen, die du aus dem Zusammenhang gerissen hast, über 150 Verse wiederlegen, die ganz klar und deutlich sind und nicht missverstanden werden können? Ich höre auf die Stimme meines Hirten und folge Ihm nach und deshalb weiß ich, dass ich nie von Ihm getrennt sein werde und nie mein Heil verlieren kann! Ich meine damit nicht, dass ich ein sündloses Leben lebe! Ich sündige zwar, ich verharre aber nicht in der Sünde! Das ist der Unterschied zu einem fleischlichen und einem geistlichen Christ. Der fleischliche Christ kann Gott nicht gefallen und wird vom Weinstock getrennt, wenn das Maß der Gnade voll geworden ist:

Was wollen wir nun sagen? Sollen wir in der Sünde verharren, damit das Maß der Gnade voll werde? (Römer 6, 1)

 

WEHE JEDEM, wenn er aufrichtigen Nachfolgern Jesu lehrt und sagt, dass er oder sie nie mehr aus der Hand ihres Herrn gerissen werden können und für immer gerettet sind, ohne ihnen zu sagen, dass sie auch auf Seine Stimme hören müssen und Ihm nachfolgen müssen, da sie ansonsten eines Tages abfallen und ihr Heil verlieren werden. WEHE DEM, der sowas lehrt, egal wie heilig er zu leben scheint, und jemand seinen Lügen ernsthaft zu glauben beginnt und eines Tages die Gnade als ein Mittel zur Sünde zu missbrauchen anfängt und darin verharrt und am Ende abfällt, weil er Sonntag für Sonnatg diesen Lügen geglaubt hat, dann wird der, der solch teuflische Lehre lehrt, schuld sein am Tod eines Lebendigen, am Abfall eines Kind Gottes, welcher ihn durch Seinen Sohn Jesus Christus teuer erkauft hat! 

Mark: Calvinismus - oder die Lehre von unten

Ich glaube, dass viele Christen nicht einmal wissen, dass es in ihrem Umfeld calvinistisch geprägte Gläubige gibt oder sie sogar selbst dieser dämonischen Lehre aufgesessen sind.

Vielleicht können viele auch mit dem Begriff kaum etwas anfangen. Mir ging es bis vor etwa 1 Jahr genauso. Gerade weil der Calvinismus unter „Bibeltreuen“ und „Frommen“ so populär ist, halte ich es für wichtig, darüber aufzuklären.

Der Begriff Calvinismus beruft sich auf deren Gründer Johannes Calvin. Allerdings nimmt diese Lehre schon früher ihren Anfang, nämlich beim katholischen Augustinus, von dessen Lehren Calvin beeinflusst war. Man kann also sagen, dass der Calvinismus ein röm-kath. „Geschwür“ ist.

  

Ich möchte hier - aus meiner Sicht - nur den Kern des Calvinismuses behandeln, nämlich der Erwählung/Vorherbestimmung (Prädestination) aus der sich - wie ich finde - die „faulen Früchte“ Unverlierbarkeit des Heils, unwiderstehliche Gnade und begrenzte Versöhnung, ergeben.

  

Vorherbestimmung oder auch Prädestination:

 

Die Lehre der Prädestination besagt, dass Gott von Anfang an Menschen zum Heil erwählt oder verdammt. D.H. dass der freie Wille bzw. die Entscheidungsfreiheit des Menschen keine Rolle spielt. Um es mal an einem ausgedachten Beispiel festzumachen:

Stellt euch vor, es stünde eine Evangelisation an, zu der hunderte von Menschen anwesend wären.

Gott würde sich festlegen, dass Er alle, die einen grünen Pullover anhaben retten will und alle anderen in die Verdammnis schicken möchte.

Alle die einen grünen Pullover anhaben, würden sich nach der Evangelisation bekehren, weil Gott es so festgelegt hat und alle anderen werden sich nicht bekehren, weil Gott es festgelegt hat, dass sie es nicht wollen. Die Lehre besagt zwar, dass kein Mensch einen Vorzug vor Gott hat, weil alle Sünder sind und dennoch würde Gott manche (willkürlich) erwählen und den Rest (willkürlich) verdammen.

 

Man könnte auch sagen, dass der Mensch im Calvinismus eine Art Roboter ist. Die Lehre besagt, dass Gott alles was in der Welt geschieht, souverän lenkt und somit auch Heil und Verdammnis bestimmt. Die Begründung ist, dass der Sünder durch seine gefallene sündige Natur nicht in der Lage ist, nach Gott zu fragen. Die Begründung ist biblisch durchaus zu rechtfertigen, führt aber nach calvinistischer Auslegung zu einem falschen Schluß. Dazu aber später mehr. Im 1. Johannesbrief heißt es, dass Gott Liebe ist. (1.Joh 4,16).

Ein wesentliches Merkmal der Liebe ist Freiwilligkeit. Echte Liebe kann nicht erzwungen werden. Das ist ein wichtiger Punkt, der uns helfen kann, das calvinistische Gedankenkonstrukt zu beurteilen. Es ist ohne Frage richtig, dass Gott uns zu Maschinen machen könnte, die Ihm Gehorsam sind bzw. oder es eben nicht sind. Aber stimmt dieser Gott mit dem Gott der Bibel überein? Calvinisten führen gerne einige Bibelstellen an, mit denen sie (scheinbar) ihre Lehre rechtfertigen wollen. Z.B. Römer 9 oder Epheser 1,4. Wichtig ist es, von klaren Aussagen zu einem Thema auf unklare/schwierige Textstellen zu schließen und nicht umgekehrt.

 

Der Calvinist lehrt, dass alles geschieht was Gott will. Demnach will Gott auch den Tod des Sünders. Ich schlage vor, wir lesen mal Hesekiel:

 

Hesekiel 33,11: „Sprich zu ihnen: So wahr ich lebe, spricht Gott, der Herr: Ich habe kein Gefallen am Tod des Gottlosen, sondern daran, daß der Gottlose umkehre von seinem Weg und lebe! Kehrt um, kehrt um von euren bösen Wegen! Warum wollt ihr sterben, o Haus Israel?“

 

Diese Schriftstelle gibt uns mehrere Dinge unmissverständlich zu verstehn: Gott will nicht, dass Menschen verloren gehen und in ihren Sünden sterben. Ebenfalls geht daraus hervor, dass eine Umkehr möglich ist und dass es Hoffnung für den Gottlosen gibt. Der Calvinist lehrt, dass Gott wirklich alles vorherbestimmt hat nach seinem Willen. Hier bekommen wir schon ein ernstes Problem, denn diese Schriftstelle widerspricht dem Calvinismus. Wer intensiv darüber nachdenkt, begreift, dass es nur eine einzige Möglichkeit gibt:

Wenn Gott etwas tun will, es aber trotzdem nicht geschieht, dann gibt es nur eine einzige Erklärung dafür: Er hat die Entscheidung in andere Hände gelegt. Eine dritte Möglichkeit gibt es nicht, denn alles andere würde sich widersprechen. Ebenso deutlich tut Gott seinen liebevollen (Retter) Willen in 1.Tim 2,4 kund:

 

„... welcher will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.“

 

Der Wille Gottes ist die Rettung aller Menschen. Dass es nicht so kommt liegt also nicht an Gott, sondern am Menschen. Deutlich wird es, als Jesus über Jerusalem klagt:

 

Matthäus 23,37: „Jerusalem, Jerusalem, du tötest die Propheten und steinigst die Boten, die zu dir gesandt sind. Wie oft wollte ich deine Kinder um mich sammeln, so wie eine Henne ihre Küken unter ihre Flügel nimmt; aber ihr habt nicht gewollt.

(Hervorhebung durch mich)

 

Es wird deutlich, dass Gott wollte, aber die Menschen wollten nicht. Wie kann da gelehrt werden, dass der menschliche Wille außen vor bleibt?

 

Ein wäre das reinste Schauspiel, wenn Jesus hier über Menschen klagen würde, die nicht zu ihm kommen, wenn Gott vorherbestimmt hätte, dass sie nicht sollen bzw. nicht wollen können. Daher ist es nicht verwunderlich, dass unter diversen Extrem-Calvinisten gar nicht mehr missioniert wird, da nach ihrer Ansicht ja eh all die sich bekehren, die Gott vorherbestimmt hat und die anderen können es nicht, egal ob oder wie oft sie das Evangelium hören. Das ist in meinen Augen dann wenigstens konsequent. Warum dann doch viele Calvinisten evangelisieren hängt vermutlich mit dem Auftrag Jesu zusammen. Eine weitere Schlüsselstelle findet sich im Thesalonicherbrief:

 

„...und aller Verführung der Ungerechtigkeit unter denen, die verlorengehen, weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, durch die sie hätten gerettet werden KÖNNEN. (Hervorhebung durch mich)

 

Hier geht es um Menschen, die verloren gehen. Die Schriftstelle besagt, dass Rettung durchaus möglich gewesen WÄRE. Voraussetzung: Sie hätten die Wahrheit annehmen müssen.Wir sehen also deutlich, dass Errettung nichts starres, vorherbestimmtes ist, sondern dass es einhergeht mit dem menschlichen Willen.

Jetzt möchte ich allerdings auf einen Punkt eingehn, den ich anfangs schon angeschnitten hatte. Es ist wohl wahr, dass der geistlich blinde Mensch sich in seinem gefallenen Zustand nicht einfach so bekehren kann, sondern die Hilfe Gottes benötigt.

 

Das geht aus dem Ausspruch Jesu hervor, dass niemand zu Ihm kommen kann, es sei denn, dass der Vater ihn zieht. Dieses liebevolle Ziehen des Vaters, ist etwas, das Gott jedem Menschen geben will. Wie wir deutlich gesehen haben ist es ja der absolute Wille Gottes, dass jeder zur Erkenntnis der Wahrheit kommt.

Dennoch ist es so, dass hier mit keiner Silbe erwähnt wird, dass das Ziehen Gottes etwas ist, dass ohne den freien Willen des Menschen von sich geht. Ich will 2 Schriftstellen anführen, die deutlich machen, dass die Hinwendung zu Gott sowohl aus einem Akt Gottes besteht als auch aus einer freien Entscheidung des Menschen. Das Ziehen Gottes heißt nicht, dass ich mich zwangsläufig für Ihn entscheiden muss. Bei Jeremia steht geschrieben:

 

„bekehre du mich, so WILL ICH MICH bekehren.“

 

oder bei den Klageliedern heißt es:

 

„Bringe uns zurück zu Dir, O Herr, so werden wir umkehren."

 

Das Prinzip wird deutlich: Gott schenkt dem Menschen das „Licht“. Aber der Mensch hat dann immer noch die Fähigkeit NEIN oder JA zu sagen.

 

In Römer 9 steht z.B.:

Denn Er sagt zu Mose: „Ich werde mich erbarmen, wessen Ich mich erbarme, und werde Mitleid haben, mit wem Ich Mitleid habe.“ So liegt es nun nicht an dem Wollenden, auch nicht an dem Laufenden, sondern an dem sich erbarmenden Gott.

 

Diese Schriftstelle wird u.a gerne von Calvinisten angeführt um eine Prädestination (Vorherbestimmung) zu rechtfertigen. Wer vorurteilsfrei ließt, wird feststellen, dass hier mit keiner Silbe von Vorherbestimmung die Rede ist. Was sagt der Text aus? Er besagt, dass der Mensch nicht das Recht hat Gott in Schranken zu weisen und mit Ihm zu rechten.

Die Textstelle besagt auch nicht, dass Gott willkürlich handelt bzw. das Sein Erbarmen „zufällig“ sei, denn Gott ist ein verlässlicher Gott, der uns in Seinem Wort mitgeteilt hat, wem Er sich erbarmt. Und wem will Gott Sein Erbarmen schenken? In 1.Petrus 5,5 findet sich Gottes Kriterium:

 

Denn »Gott widersteht den Hochmütigen; den Demütigen aber gibt Er Gnade«.

 

Die die Vergebung wollen und den Hochmut fahren lassen, denen schenkt Gott Gnade. Jesus sagt auch, dass Er niemanden hinausstoßen wird, der zu Ihm kommt.

 

Eine weitere Textstelle die von Calvinisten angeführt wird:

 

Epheser 1,4-6: „... wie Er uns in Ihm auserwählt hat vor Grundlegung der Welt, damit wir heilig und tadellos wären vor Ihm; und aus Liebe hat Er uns vorherbestimmt zur Kindschaft gegen Ihn selbst, durch Jesus Christus, nach dem Wohlgefallen seines Willens, zum Preise der Herrlichkeit Seiner Gnade, mit welcher Er uns begnadigt hat in dem Geliebten; ...“

 

Wichtig ist hier genau zu lesen. Hier wird nicht gesagt, dass es vor Grundlegung der Welt eine Vorherbestimmung zum Heil gab, sondern hier wird gesagt, dass wir vor Grundlegung der Welt in IHM (Jesus) erwählt worden sind. D.h., dass die Erwählung nur in Jesus geschieht. Eine Erwählung ohne oder außerhalb von Jesus gibt es nicht, da Jesus der einzige Weg zu Gott ist.

 

Ebenfalls wird z.B angeführt, dass Gott den Pharao verhärtet hat. Dies ist richtig, aber wer auch hier genau zuhört bzw. ließt, dem fällt auf, dass bei den ersten Plagen nichts davon steht, dass Gott den Pharao verhärtet hat, sondern es wird nur gesagt, dass der Pharao sich selbst verhärtete. Erst nach einigen Plagen verhärtet Gott das Herz, nachdem der Pharao sich beständig gegen Gott gewehrt hatte. Wie oben angeführt, will Gott, dass allen Menschen geholfen werde, das trifft bzw. traf auch ganz sicher auf den Pharao zu. Es gibt in der Bibel sehr wohl eine Erwählung bzw. Vorherbestimmung, aber NICHT bezüglich des Heils. Z.B bei Gnadengaben in der Gemeinde, oder die Erwählung Israels.

Erwählung bedeutet noch nicht zwangsläufig Errettung. Das sehen wir auch an Israel, Gottes auserwähltes Volk, dass Jesus verwirft. Ein Beispiel gibt uns Jesus auch im Gleichnis mit dem Gastmahl. Dort werden auch Menschen eingeladen, aber sie fangen an sich zu entschuldigen. Daraufhin werden Krüppel, Lahme, Arme usw. eingeladen.

Es waren viele eingeladen, aber das besagt noch nicht, dass auch alle am Mahl teilhaben werden. Wer von den Geladenen beschloss zu kommen, der war dabei. Wer absagte, war nicht dabei, aber nicht, weil er nicht geladen war, sondern weil er nicht kommen wollte.

 

Judas war nicht vorherbestimmt Jesus verraten zu müssen, sondern Gott gab diese Prophezeiung, weil er es in seiner Allmacht vorhersehen konnte.

Gerade haben wir Winterzeit. Ich bin zwar nicht allwissend, aber ich kann aufgrund meiner Erfahrung sagen, dass es um 19 Uhr draußen nicht mehr hell sein wird. Ich habe keinerlei Einfluss auf das Wetter genommen bzw. als Mensch kann ich das sowieso nicht. Aber ich konnte voraussehn, dass es so kommen wird. So tat es Gott auch bei Judas, auch wenn Gott sicher die Möglichkeit hätte Judas dahingehend „zu manipulieren“, dass er Jesus verraten würde.

 

Aus diesem bösartigen, willkürlichen und tyrannischem Gottesbild des Calvinismus entwickeln sich meiner Meinung auch seine anderen falschen Lehren.

Hier runter fällt z.b auch die Unverlierbarkeit des Heils, die besagt, dass eine einmal gerettete bzw. bekehrte Person es für immer ist, egal was passiert.

Richtig ist, dass es außerhalb von uns niemand gibt, der uns von der Liebe Gottes trennen kann. Logisch ist aber auch folgendes: Wie oben aufgezeigt ist die Bekehrung mit dem freien Willen verbunden. Somit muß auch die Bewahrung im Glauben mit dem freien Willen einhergehn. Oder sollte Gott uns als Gottlose seine Liebe schenken (die mit Freiwilligkeit verwurzelt ist) und uns als Kinder Gottes, dann den freien Willen entziehen?

Wer an Erwählung glaubt muß konsequenterweise auch an Unverlierbarkeit des Heils glauben. Wer - wie die Bibel - die Vorherbestimmung zum Heil ablehnt, dürfte nicht an Unverlierbarkeit des Heils glauben, zumindest wäre das inkonsequent.

Ähnlich ist es bei den calvinistischen Lehre betreffs „unwiderstehliche Gnade“, die den menschlichen Willen ausschließt und die Lehre der „begrenzten Sühne“, die besagt, dass Christus nur für die Erwählten gestorben ist. Hier wird z.B Johannes 3,16 ausgeklammert:

 

Denn Gott hat die Welt so geliebt, daß Er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an Ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe.

 

Gottes Liebe und Gottes Werk gilt nicht nur den Menschen, die sich später einmal bekehren, sondern ist ein (Liebes)angebot für alle Menschen.

 

Viele reformierte Kreise sind dieser Lehre Calvins zum Opfer gefallen. Ziel war es die „Ehre Gottes“ zu erhöhen, dabei sind sie von der anderen Seite des Pferdes heruntergefallen und haben Gott erniedrigt und verhöhnt durch solch ein grausames Gottesbild.

 

Mark

Mark: Calvinismus - oder die Lehre von unten
Mark_Calvinismus - oder die Lehre von un
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Часть 8. Кальвинизм (ограниченное искупление) (1)

Joe Schimmel, The Great Deception - Once Saved Always Saved

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TULIP OSAS Einmal gerettet nie mehr verloren Irrlehre Unverlierbarkeit des Heils Calvinismus
Bildquelle: Paul Dorofeev