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Vitamin B17
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Bittere Aprikosenkerne

In Zentralasien, im Orient, wie auch bei der Hunza-Bevölkerung im Norden von Pakistan, gehören "wilde Aprikosen" und deren bittere Kerne zur täglichen Speise. Auch milchsauer fermentierte Gemüse und der berühmte milchfreie Wasserkefir auf der Basis von Feigen und Zitronen (Schale und Fruchtfleisch) gehören dazu. Vom legendären Volk der Hunza wird seit Jahrzehnten berichtet, dass dort überdurchschnittlich viele Menschen in bester Gesundheit alt werden. Es gibt sehr viele Aprikosenarten, von klein bis groß, von süß bis sauer, von früh bis spät reifende. uch hier gilt: Die schönsten sind nicht unbedingt die besten. Es gibt Aprikosensorten, die von der Größe und vom Erscheinungsbild her völlig unscheinbar, aber geschmacklich hervorragend sind. Obwohl Aprikosen hervorragend schmecken und sehr gesund sind, spielen sie im westeuropäischen Obstanbau nur eine untergeordnete Rolle. Der Aprikosenbaum liebt trockene, warme Regionen und ist sehr anfällig gegen Krankheiten. In Mitteleuropa ist der Aprikosenanbau stets durch das im Vergleich zu Zentralasien strenge Klima bedroht.

 

Hoher Gesundheitswert der Aprikosen

Ernährungswissenschaftler und Völkerkundige, die sich für die Ernährung der extrem langlebigen Hunza interessierten, bemerkten den dortigen hohen Verbrauch an Aprikosen, Aprikosenkernen und deren Öl. Aprikosen enthalten erstaunlich viel Salicylsäure und größere Mengen vom Flavonoid Quercetin (Q10), welches bekannt ist als hervorragender Fänger von freien Radikalen.

Die Salicylsäure wirkt antibakteriell und kann Krankheitskeime in Magen und Darm abtöten sowie Fäulnisbakterien stoppen.

Kein Obst liefert soviel Beta Carotin und Magnesium. Forscher haben nachgewiesen, dass die Retinsäure aus Aprikosen und auch aus anderen, an Carotinoid reichen Gemüse- und Obstsorten Leukemiezellen am unkontrollierten Wachstum hindert.

Bereits drei Aprikosen (auch getrocknete) liefern die Hälfte des Tagesbedarfs an Vitamin A. Wchtig sind auch der hohe Gehalt an Folsäure (besonders wichtig während der Schwangerschaft sowie während und nach den Wechseljahren) und der hohe Kaliumgehalt.

Kalium ist besonders wichtig für die Regulation unseres Wasserhaushalts. Aprikosen und deren Kerne sind ausgesprochen basisch und sorgen deshalb für ein Gegengewicht zur überwiegend säuernden Reaktion der modernen Zivilisationskost.

Getrocknete Aprikosen und Aprikosenkerne sind reine Bioaktivstoff-Pakete mit einem fast fünfmal so hohen Nährstoffgehalt wie bei frischen Aprikosen. Die Kombination aus getrockneten Aprikosen und deren Kernen, wie sie auch in den ursprünglichen Herkunftsländern traditionell verzehrt wird, enthält eine einmalige Kombination an gesundheitlich wertvollen und wichtigen Vitalstoffen, wie sie in dieser Form in keiner anderen Frucht und auch in keinem kommerziell hergestellten Nahrungsmittel oder Nahrungsergänzungsmittel zu finden ist. Auf den regelmäßigen Verzehr von Aprikosen und Aprikosenkernen sollten Sie deshalb niemals verzichten, auch dann nicht, wenn Sie noch so gesund sind.

 

Quelle: www.vitaminvertrieb.com (leider nicht mehr vorhanden)